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Marzahn-HellersdorfMarzahnMarzahn ist ein Ortsteil im Bezirk Marzahn-Hellersdorf von Berlin. Der Begriff Marzahn bezeichnet zugleich einen ehemaligen Berliner Stadtbezirk und die größte Großsiedlung auf dem Gebiet der damaligen DDR.
Zu kaum einem Bezirk gibt es so viele Vorurteile wie zu Marzahn-Hellersdorf. Damit machen sich einige Menschen das Leben zwar leichter, trotzdem sind die gängigen Klischees falsch, wie der renommierte Berliner Tagesspiegel in einem Artikel feststellte. Der Ortsteil Marzahn geht auf ein mittelalterliches Angerdorf zurück. Korrekt wäre eigentlich Biesdorf gewesen, aber "die Arbeiterklasse zieht nicht aufs Dorf" hieß es und so bekam die neue Siedlung ihren Namen. In der Geschichte von Marzahn entstanden in der Umgebung um 1900 einige Kleinsiedlungsbereiche. Zwischen der zweiten Hälfte der 1970er-Jahre und dem Ende der 1980er-Jahre entstand rund um das alte Dorf die als üppig durchgrünte Stadtlandschaft konzipierte und realisierte Großwohnsiedlung Marzahn. Die Siedlung wurde überwiegend in Plattenbauweise errichtet. 1977 begann der Wohnungsbau für die geplante Großsiedlung Marzahn. Angefangen im Süden baute man sukzessive nach Norden. Die Baumaßnahmen dauerten bis Ende der 1980er-Jahre. Dominant sind elfgeschossige Plattenbauten, die jeweils innerhalb von etwa 110 Tagen aus den angelieferten Großplatten montiert wurden. Die ersten Wohngebäude befinden sich im Bereich des Wohngebietes im Umfeld des Springpfuhls.
Im Rahmen des Stadtumbaus Ost wird das Rückbauprojekt Ahrensfelder Terrassen in Marzahn Nord realisiert. Aus elfgeschossigen Plattenbauten wurden Terrassenhäuser unterschiedlicher Höhe mit maximal sechs Geschossen. Damit wird der Bestand an Wohnungen in den betreffenden Gebäuden reduziert. |