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Samstag, 19. September 2009Goldener Saunalöffel
Patrick Lenhart aus Fohnsdorf in Österreich bringt es auf den Punkt: "Der eine hat es gern unterhaltsam, der andere meditativ. " - die Wünsche der Sauna-Gäste an den Aufguss können unterschiedlicher nicht sein.
Beim Kampf um den goldenen Saunalöffel, genauer bei der Weltmeisterschaft der Saunameister, müssen die Konkurrenten ihr Können im Umgang mit Hitze, Wasser und Duftölen beweisen. Dabei wird auch auf die Interaktion mit dem Publikum sowie ein passendes Outfit geachtet. Mit dem Schlabbershirt hier hier kein Blumentopf zu gewinnen: Im Trend liegt der Sauna-Kilt oder auch der Sauna-Hut. Die Kandidaten müssen in den Vorrunden die hohe Kunst des Aufgießens mit reinem Wasser vorführen, um später ab dem Halbfinale einen Saunagang zehn Minuten lang mit Duftölen zu gestalten. Dieses Jahr konnte sich ein Österreicher in der Haupt-Disziplin "erlebter Aufguss" durch ein kreatives mehrteiliges Programm mit Minz-Duft, Crushed-Eis und Franzbranntwein-Hautkur den Titel sichern. Die Bewertung erfolgt durch zufällig ausgewähltes Publikum, dass in einen Fußbad-Eimer je nach Zufriedenheit unterschiedliche Anzahl an Wasserkellen schöpft. Der Gewinner kann so einfach über den Füllstand ermittelt werden. Dagegen wird der beste "Handtuch-Wachler" beim Herumwirbeln mit dem Handtuch über 10 Sekunden durch ein Windmessgerät ermittelt. Trackbacks
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